Was bringt Kindle KDP Select

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Nachdem ich mehr als 2000 Downloads mit Kindle Select erzielt habe und ich mein Buch wieder in den Verkauf gebracht habe, ist an der Zeit, ein vorläufiges Fazit zu ziehen. Also: Was bringt Kindle Select? Offenbar viel. Derzeit stehe ich in der gewählten Kategorie “Horror” auf Platz 1 noch immer klettert das Buch auch in der Kategorie “Thriller” nach oben. Dort befindet es sich derzeit auf Platz 2, von immerhin mehr als 8000 Publikationen. Hier der Verlauf des Tests.

Sicherlich ist der Erfolg nicht alleine KDP-Select zu verdanken, sondern natürlich auch umfangreichen Bewerbungsmaßnahmen und – wie ich hoffe – der Qualität des Werks zu verdanken. Zumindest die Rezensionen scheinen selbige zu bestätigen – mit dem heutigen Tag sind zwei weitere Wertungen dazugekommen.

So muss man letzten Endes konstatieren: Was es bringt, muss jeder für sich selbst ausprobieren. Tatsache ist aber, dass das Verschenken nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Mir scheint in jedem Fall, dass das Selfpublishing, auch wenn sich der Markt für ebooks noch in seinen Anfängen befindet, eine gute Alternative zum Publizieren über einen klassischen Verlag ist. Hier jedenfalls hat man mehr Einfluss auf das Marketing, man muss nicht keine Zeit an Absagen verschwenden, Wohl und Wehe des Erfolgs am Markt, liegt in den eigenen Händen.

Mein Vorteil an dieser Stelle ist sicherlich, dass ich schon seit fast zwanzig Jahren im Internet publiziere, einige Websites mein Eigen nenne, die gute Besucherzahlen vorweisen können und ich über sie ein breites Publikum erreiche.

Klar ist: Sich alleine auf KDP-Select und Amazon zu verlassen, muss scheitern. Die Bewerbung eines Werks muss unablässig weitergehen, damit es sich in den Rankings hält, wenigstens aber nicht zu tief abrutscht. Wieviel Zeit bleibt da noch, für die Kunst? Hier sind wir beim Nachteil der Selbstpubliziererei.

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2 comments on “Was bringt Kindle KDP Select

  1. Lars Henning Jung on said:

    Glückwunsch, Herr Gerhardt zum großen Erfolg! Ich hätte es auch mit weniger verkauften Exemplaren schon für einen Erfolg gehalten jedenfalls unter der Voraussetzung, dass ich sie für einen völlig unbekannten Autor halte. Jetzt haben sie aber von ihren vielen Websites und Publikationen – zumindest im Internet – geschrieben und von “umfangreichen Werbemaßnahmen”. Können (oder wollen) sie das genauer ausführen? Für eine genauere Beurteilung was KDP Select bringt oder wie man den deutschen ebook Markt einschätzen soll, finde ich das essentiell. Es geht ja am Anfang nur darum, ob man sich neben anderen “unbekannten” Autoren wenigstens als “etwas bekannter” einstufen kann. Hatten sie denn schon zuvor Leser?
    Liebe Grüße und nochmals Glückwunsch!
    Lars

    • admin on said:

      Vielen Dank für die Glückwünsche! Wie ich das Buch beworben habe, werde ich dieser Tage gerne verraten. Zur Frage, ob ich vorher schon Leser hatte: Ja. Allerdings im Fachbuchbereich. :)

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