Es geht also noch was …

… eigentlich war es nur, um ein nach-weihnachtliches Geschenk an die Leser zu verteilen. Mit einem solchen Erfolg der Gratisaktion allerdings habe ich nicht gerechnet. Sie übertraf die Aktion im April 2012, mit insgesamt 3622 Downloads in nicht einmal vierundzwanzig Stunden, um fast das Doppelte.

Die Folge: Platz 1 in den Kategorien Thriller und Science Fiction und Platz 2 im Gesamtranking der kostenlosen Downloads. Mal sehen, ob sich das auch wieder auf die Verkaufszahlen auswirkt.

Noch etwas Erfreuliches gibt es zu berichten: SECHS ist endlich fertig übersetzt und in der Endkontrolle. Danach werde ich noch einmal Hand anlegen und die Namen der Protagonisten ändern, auf den amerikanischen Markt trimmen. „Swantje“ kann da kein Mensch aussprechen 😉

Martina Gercke und die Plagiatsvorwürfe…

… es geht gerade rund, im Selfpublisher-Wald.

Da wird Martina Gercke mit Plagiatsvorwürfen überhäuft und … dummerweise scheinen sie sich zu bewahrheiten. Die Beweise sind  erdrückend: https://kdp.amazon.com/community/thread.jspa?threadID=70900&start=0&tstart=0 

Über ihren Erfolg mit Holunderküsschen und Champagnerküsschen (beide Bücher nicht mehr erhältlich) habe ich mich – nebenbei bemerkt – sehr gefreut. Nicht nur, weil sie eine leuchtende Fackel im Dunkel des Selfpublishing-Waldes schien.

An dieser Diskussion will ich mich nicht beteiligen, noch den Stab über eine Kollegin brechen. Ich frage mich aber, ob das nicht Wasser auf die Mühlen der Verlage ist?

Interpretation erbeten …

… so war es im Forum von Amazon zu lesen. Ich gebe zu: SECHS ist keine einfache Lektüre, auch wenn es anfänglich so scheint – und vielleicht liegt genau darin der Grund für so manche Irritation. Spätestens mit dem Roman-Ende wird klar, dass dem nicht so sein kann. Ich habe nun eine Interpretationshilfe verfasst und ich hoffe, dem Leser damit etwas mehr an die Hand gegeben zu haben.

Die Frage ist: Muss ein Autor sein Werk erklären? Ist es dann überhaupt zu gebrauchen? Ich denke, er muss nicht. Aber es spricht auch nichts dagegen es zu tun. Denn schließlich schreibt man für den Leser und ich im Speziellen will, dass er SECHS in seiner Komplexität versteht – insbesondere weil die Erwartungshaltung aufgrund der Kategorisierung „Thriller“ eine andere ist/sein kann. Alle Hinweise im Buch zu finden, die es zu dem machen was es ist (ich zitiere mich mal: „ein Familiendrama im Gewand eines Thrillers“), ist schwierig, wenn man mit der Erwartung einer einfachen Auflösung herangeht.

Und man kann damit den Leser (in diesem Fall Leserin) auch wirklich glücklich machen, wie nachfolgende Mail zeigt:

Also ich bin platt, ich habe Gänsehaut und muss wirklich ehrlichen Herzens gestehen, ich bewundere deine Genialität. Einfach toll, wie sich alles fügt. Ich liebe Geschichten, in denen man Interpretationsspielraum hat. Also, recht herzlichen Dank für die Aufschlüsselung. Auf jeden Fall werde ich SECHS weiterempfehlen. Mein Vater hat es ebenfalls auf seinem Kindl, ich bin schon gespannt auf seine Reaktion.

Wie seht Ihr das? Erklären oder ist das verpönt?

Apropos … die Interpretation findet sich übrigens hier:

http://www.sechs-book.com/interpretation/interpretation.pdf
Username: Sechs
Passwort: Erstes Wort in Kapitel 84.

Ist der Erfolg wiederholbar?

Das ist die Frage die ich mir stelle. Wir erinnern uns: Im März meldete ich SECHS bei KDP-Select an und kurze Zeit später stellte sich ein enormer Erfolg ein, der gute drei Monate anhielt. Jetzt, 20.000 verkaufte Bücher später, flaut es ab und auf anderen Plattformen wie Kobo oder Google Play tut sich nichts. Zeit also für einen neuen Test, was KDP-Select bringt. Lässt sich dieser Erfolg wiederholen oder ist der Markt gesättigt? Vergessen werden darf dabei nicht, dass die Randbedingungen andere sind.

  1. SECHS hat schon Rezensionen eingefahren – auch negative.
  2. SECHS wird schon im Amazon-System beworben („Kunden die diesen Artikel kauften, kauften auch“). Die Kostenlos-Aktion könnte also wirkungslos verpuffen.

Um das herauszufinden, werde ich SECHS also wieder unter die Knute einer dreimonatigen Bindung an Amazon stellen und morgen ein bis zwei Tage kostenlos anbieten.

Mehr ab morgen an dieser Stelle…

Update 20.08.2012

Sechs hat es im Verlauf des ersten Test-Teils, mit 2023 heruntergeladenen Büchern in 24 Stunden, bis auf Platz 1 in der Kategorie Horror geschafft, auf Platz 2 in der Kategorie Thriller und auf Platz 4 im Gesamtranking. Seit wenigen Minuten ist der Download nicht mehr kostenfrei und jetzt wird es spannend. Ein Ranking gibt es im Moment noch nicht. Das Buch kann also völlig in der Versenkung verschwinden oder aber sonstwo im Ranking auftauchen. Ich harre der Dinge die da kommen….

Stunde Null

Der Einstieg erfolgt ganz tief unten vergraben in der Bestsellerliste …

  • Stand 15:18 Uhr: 3 Downloads (Annäherung an alten Stand – vor Start des Tests)

Ich glaube man kann ein Fazit ziehen: Es hat nicht viel gebracht und ist keiner Wiederholung wert.

 

Google Play …

… ich komme. Oder besser: „SECHS“ kommt. Vor einiger Zeit habe ich SECHS dem Google Bookstore hinzugefügt. Das war noch zu einer Zeit, da selbiger noch nicht für den deutschen Markt offenstand. Nun aber tut er es. SECHS wird also Ende Juli im Google-Bookstore erhältlich sein. Käuflich. Im Moment ist der Roman lediglich als Ankündigung vertreten und weder käuflich, noch einsehbar:

https://play.google.com/store/books/details?id=1CsDOdTA9eIC

Und das muss auch so sein. Die Amazon-Programmrichtlinien verbieten es, SECHS auf anderen Plattformen anzubieten. Aber Ende Juli läuft die dreimonatige KDP-Select-Bindung endlich aus und ich darf wieder ungehindert auf anderen Plattformen publizieren.

Ich bin schon sehr gespannt wie sich SECHS dort schlagen wird und natürlich en detail Bericht erstatten. Dann wird sich weisen, ob Google zum ernsthaften Konkurrenten für Amazon avanciert oder der Zug schon abgefahren ist.

Auch KOBO scheint dann einen Versuch wert. Angemeldet bin ich schon.

Ich scharre mit den Hufen…

Amazon löscht Rezensionen …

Da schaue ich doch mal bei Amazon vorbei um zu überprüfen was SECHS so macht und stelle fest, dass sich die Zahl der Rezensionen wunderbarerweise verringert hat. Richtig gelesen. Nicht vergrößert, wie man es erwarten würde …

Vier Rezensionen hatten sich verabschiedet. Und als sei das nicht kurios genug, handelt es sich ausnahmslos um positive Rezensionen der Vier-Sterne-Klasse.

Warum? Gute Frage! Es handelte sich weder um gefakte Rezensionen, noch um solche die in irgendeinerweise anstößiges an sich hatten.

Sodenn, Niels, fragen wir doch mal beim Amazon-Support nach. Zwei Tage später die Antwort:

Zitat:

Guten Tag, Herr Gerhardt,

ich verstehe Ihre Bedenken bezüglich der fehlenden Rezensionen. Wir nehmen Kundenrezensionen sehr ernst und bemühen uns um einen sensiblen Umgang damit.

Es ist mir nicht möglich, Ihnen mitzuteilen, warum diese bestimmte Rezension von unserer Website entfernt wurde. Diese Information kann ich nur mit der Person austauschen, die die Rezension selbst verfasst hat. Grundsätzlich können Rezensionen von der Amazon.de Website aus drei Gründen entfernt werden:

1. Die Rezension entsprach nicht unseren Rezensionsrichtlinien (http://www.amazon.de/gp/community-help/customer-reviews-guidelines).
2. Die Rezension wurde auf Wunsch des Rezensenten hin entfernt.
3. Wir stellten fest, dass fälschlicherweise viele Artikel auf unserer Website verlinkt waren. Bei der Korrektur der falschen Verlinkung werden die Rezensionen, die auf den betroffenen Seiten stehen, ebenfalls mit gelöscht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch.

Ich konstatiere:

Zu 1: Die fehlenden Rezensionen entsprachen den Rezensionsrichtlinien.

Zu 2: Warum sollte das passieren? In keinem Fall löschen vier Rezensenten ihre Wertungen an einem Tag.

Zu 3: Trifft nicht zu.

Fazit:

Autoren, behütet eure Rezensionen! Sie könnten abhanden kommen und Amazon lässt euch auflaufen.

Und hier weitere Eindrücke ….

 

 

 

 

 

 

Nun liegt es auf dem Tisch …

… und zwar in beeindruckender Qualität! Die Schriften, sowohl auf dem Cover als auch die der Buchseiten, sind gestochen scharf. Der Einband ist stabil, die Klebung gut und das Papier ist wirklich schwer und dick. Nicht so eine Klopapierqualität, wie man es von so manchem Taschenbuch (vor allem aus amerikanischer Produktion) kennt. Auch die rote Farbe des Titels kommt genau so, wie ich das will und vorgegeben habe. Die Schriftgröße ist optimal (12 pt, Garamond).

Ich werde am Abend mit der Spiegelreflex bessere Bilder anfertigen. Vorerst ein Bild (zum Vergrößern anklicken) mit der Handykamera aufgenommen. Gewissermaßen als „Vorschuss“. 😉

Es ist da, das gedruckte Werk!

Was ein Gefühl! Gedruckt, es ist gedruckt! Nein, korrigiere, es wird gedruckt – kurz nach einer Bestellung. 😉

Druckwerk: http://www.amazon.de/Sechs-Niels-Gerhardt/dp/1477616888/

Digitalwerk: http://www.amazon.de/SECHS-Sonderaktion-bis-Juni-ebook/dp/B007T6VL74/

 

Ich gestehe …

… auch ich kann mich dem Reiz des gedruckten Buchs nicht entziehen. Und so habe ich denn angefangen mit Createspace zu experementieren. Am Anfang war es holprig, sprich, von einigen Schwierigkeiten und Rückschlägen begleitet, am Ende aber doch erfolgreich.

Was genau war schwierig? Definitiv das Coverdesign. Schließlich muss es ja druckbar sein und ansprechend. Zweimal wurde es mir abgelehnt, aber am Ende bekam ich die erlösende Nachricht dass mein Buch nun druckbar sei.

Und das heißt ganz konkret: Es wird wohl nächste Woche über Amazon als fast 400 Seiten starkes Taschenbuch erhältlich sein. Es taucht zwar schon bei Amazon auf, aber bestellbar ist es bis dato nicht: http://www.amazon.de/Sechs-Niels-Gerhardt/dp/1477616888/

 

Ich bin ehrlich gespannt wie es aussehen wird. Die Vorschau ist jedenfalls sehr vielversprechend, weniger sind es die Tantiemen. Bei 10,99 Verkaufspreis bleiben mir am Ende 0,83 Cent. Natürlich darf man aber nicht vergessen, dass die Herstellungskosten zu Buche schlagen und Amazon will auch was. Die Frage ist: wieviel? Das ist nicht transparent.

Auf jeden Fall werde ich hier dokumentieren wie der Verkauf läuft.