Google Play die 3.te

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Als Suchmaschine hat Google ja einiges Aufsehen erregt, als sie damals auf den Markt kam. Schnell und effizient. Das kann man vom Google-Books-Programm nicht behaupten. Noch immer lautet der Status “In Bearbeitung” und im Google-Market (Google Play) ist der Roman auch noch nicht aufgetaucht. Liegt das an dem Ansturm der eBook-Autoren?

Wenn, dann sicherlich nur an dem der Autoren von “Insel der Begierde”, “Das Zimmermädchen” und “Feuchtoasen”. Wirklich sehr viel mehr, außer den üblichen Verdächtigen wie Karl May und Goethe, finden sich derzeit nicht im Google-Market.

Also üben wir uns in Geduld …

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2 comments on “Google Play die 3.te

  1. Hallo Herr Gerhadt,

    im E-Buch-Bereich tummeln sich viele Glücksritter. Das Angebot steigt ohne Ende,
    die Qualität eher nicht.

    Da werden haufenweise Bücher mit ein paar Seiten (6 – 10) für 2,68 EUR ange-
    boten, auf ein Lektorat wird verzichtet und es wimmelt von Fehlern.

    Der Ersteinstieg ist der Einstieg “kostenlos”.

    Da schaut der ambitionierte Autor erst einmal, ob überhaupt Interesse besteht.
    Es werden alle möglichen Themen angeboten, die erfolgversprechend sind.

    Dann zählen die Klicks. Wie viele Klicks gibt es für ein “Anfängerwerk”?

    Sie hingegen haben einen fertigen Roman. Da gibt es keine Updates. Kurzum,
    das, was Sie eingestellt haben, bleibt so.

    Anscheinend gieren die potentiellen Leser immer nach etwas Neuem, was man
    in dem einen Blog über die Erstellung von E-Büchern gut nachlesen kann. Ohne
    Update fiel das Werk auf Platz 400 zurück.

    Das läßt mich ehrlich gesagt an dem Medium zweifeln. Ein Roman ist ein Roman
    und eben fertig. Gut. Sie können einen zweiten Roman schreiben.

    Ich würde mich freuen, wenn Sie mir zu diesem Gedankengang antworten
    würden. Aber Sie antworten ja zuverlässig – immer :-)

    Recht liebe Grüße von
    AR

    • admin on said:

      Sehe ich wie Sie. Qualität bleibt oft auf der Strecke. Es bleibt dennoch zu hoffen, dass sich, unter der Vielzahl der “Wie-mache-ich-Geld-Schnellschüsse”, am Ende doch die Qualität durchsetzt. Dazu muss man aber erst wahrgenommen werden – in der Flut der Publikationen sehr schwer (s. anderer Kommentar). Andererseits finde ich die Entwicklung natürlich auch erfreulich. Zum ersten Mal, seitdem Autoren publizieren, können sie das ohne einen Verlag tun. Natürlich: Auch hier stellt sich wieder die Frage, ob das der Qualität dienlich ist. Und auch hier antworte ich: Es bleibt zu hoffen, dass sich Qualität durchsetzt.

      Als Programmierer, der ich auch bin, habe ich diese Entwicklung schon beim Internet beobachtet. Am Anfang war es nur einer kleinen Gruppe möglich, im Internet zu publizieren. Sie beherrschte die Werkzeuge und die dafür nötige Sprache (HTML). Es gab nicht viele Seiten, aber die hatten meist eine gute Qualität, hatten etwas zu sagen und warteten mit gehaltvoller Information auf. Mit Aufkommen sogenannter WYSIWYG-Editoren (What You See Is What You Get), musste keiner mehr HTML können. Das führte dazu, dass jeder seine Befindlichkeiten oder Meinungen herauspusten konnte – mit nur einem Klick. Jetzt erledigen das Facebook, Twitter & Co. Noch einfacher, noch schneller.

      Trotzdem hat mich die Entwicklung gefreut. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass darüber schon Diktaturen gestolpert sind. Was nicht hätte geschehen können, wenn das Publizieren einem kleinen Kreis von Programmierern vorbehalten geblieben wäre.

      Davon abgesehen: Ich habe habe gelernt, aus der Masse der Websites, die wirklich guten zu filtern. Und damit wären wir wieder bei meiner Einleitung: Ich hoffe, dass die Leser von ebooks lernen, Gutes von Schlechtem zu unterscheiden.

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