Ab nach Amerika …

… mit SECHS und überall dorthin, wo man englischsprachige Literatur liest. Oder mit anderen Worten: SECHS geht in die Übersetzung und wird hoffentlich pünktlich zum Weihnachstgeschäft in den virtuellen Regalen von Amazon.com und .uk auftauchen.

Ich gebe zu: Ich bin skeptisch, ob ich an den Erfolg herankomme den ich hier in Deutschland hatte. Natürlich gibt es vor allem in den USA bedeutend mehr ebook-Leser, aber man darf nicht vergessen, dass Bewerbungsmaßnahmen nicht in dem Maße greifen, wie hierzulande. Und das liegt nicht etwa daran dass die Werbung anderen Gesetzen gehorcht, sondern schlicht daran, dass ich nicht in den dortigen Foren und Portalen vertreten bin.

Warum tue ich es trotzdem, schließlich kostet es auch nicht gerade wenig Geld? Zum einen hoffe ich natürlich, dass ich trotzdem veritable Verkaufszahlen erreichen kann, das für die Übersetzung eingesetzte Geld wieder einspiele, und zum anderen ist es ein Testballon – auch um hier darüber berichten zu können, anderen Autoren damit entweder Mut zu machen oder die Euphorie etwas zu dämpfen.

Google Play …

… ich komme. Oder besser: „SECHS“ kommt. Vor einiger Zeit habe ich SECHS dem Google Bookstore hinzugefügt. Das war noch zu einer Zeit, da selbiger noch nicht für den deutschen Markt offenstand. Nun aber tut er es. SECHS wird also Ende Juli im Google-Bookstore erhältlich sein. Käuflich. Im Moment ist der Roman lediglich als Ankündigung vertreten und weder käuflich, noch einsehbar:

https://play.google.com/store/books/details?id=1CsDOdTA9eIC

Und das muss auch so sein. Die Amazon-Programmrichtlinien verbieten es, SECHS auf anderen Plattformen anzubieten. Aber Ende Juli läuft die dreimonatige KDP-Select-Bindung endlich aus und ich darf wieder ungehindert auf anderen Plattformen publizieren.

Ich bin schon sehr gespannt wie sich SECHS dort schlagen wird und natürlich en detail Bericht erstatten. Dann wird sich weisen, ob Google zum ernsthaften Konkurrenten für Amazon avanciert oder der Zug schon abgefahren ist.

Auch KOBO scheint dann einen Versuch wert. Angemeldet bin ich schon.

Ich scharre mit den Hufen…

Amazon löscht Rezensionen …

Da schaue ich doch mal bei Amazon vorbei um zu überprüfen was SECHS so macht und stelle fest, dass sich die Zahl der Rezensionen wunderbarerweise verringert hat. Richtig gelesen. Nicht vergrößert, wie man es erwarten würde …

Vier Rezensionen hatten sich verabschiedet. Und als sei das nicht kurios genug, handelt es sich ausnahmslos um positive Rezensionen der Vier-Sterne-Klasse.

Warum? Gute Frage! Es handelte sich weder um gefakte Rezensionen, noch um solche die in irgendeinerweise anstößiges an sich hatten.

Sodenn, Niels, fragen wir doch mal beim Amazon-Support nach. Zwei Tage später die Antwort:

Zitat:

Guten Tag, Herr Gerhardt,

ich verstehe Ihre Bedenken bezüglich der fehlenden Rezensionen. Wir nehmen Kundenrezensionen sehr ernst und bemühen uns um einen sensiblen Umgang damit.

Es ist mir nicht möglich, Ihnen mitzuteilen, warum diese bestimmte Rezension von unserer Website entfernt wurde. Diese Information kann ich nur mit der Person austauschen, die die Rezension selbst verfasst hat. Grundsätzlich können Rezensionen von der Amazon.de Website aus drei Gründen entfernt werden:

1. Die Rezension entsprach nicht unseren Rezensionsrichtlinien (http://www.amazon.de/gp/community-help/customer-reviews-guidelines).
2. Die Rezension wurde auf Wunsch des Rezensenten hin entfernt.
3. Wir stellten fest, dass fälschlicherweise viele Artikel auf unserer Website verlinkt waren. Bei der Korrektur der falschen Verlinkung werden die Rezensionen, die auf den betroffenen Seiten stehen, ebenfalls mit gelöscht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch.

Ich konstatiere:

Zu 1: Die fehlenden Rezensionen entsprachen den Rezensionsrichtlinien.

Zu 2: Warum sollte das passieren? In keinem Fall löschen vier Rezensenten ihre Wertungen an einem Tag.

Zu 3: Trifft nicht zu.

Fazit:

Autoren, behütet eure Rezensionen! Sie könnten abhanden kommen und Amazon lässt euch auflaufen.

Und hier weitere Eindrücke ….

 

 

 

 

 

 

Nun liegt es auf dem Tisch …

… und zwar in beeindruckender Qualität! Die Schriften, sowohl auf dem Cover als auch die der Buchseiten, sind gestochen scharf. Der Einband ist stabil, die Klebung gut und das Papier ist wirklich schwer und dick. Nicht so eine Klopapierqualität, wie man es von so manchem Taschenbuch (vor allem aus amerikanischer Produktion) kennt. Auch die rote Farbe des Titels kommt genau so, wie ich das will und vorgegeben habe. Die Schriftgröße ist optimal (12 pt, Garamond).

Ich werde am Abend mit der Spiegelreflex bessere Bilder anfertigen. Vorerst ein Bild (zum Vergrößern anklicken) mit der Handykamera aufgenommen. Gewissermaßen als „Vorschuss“. 😉

Es ist da, das gedruckte Werk!

Was ein Gefühl! Gedruckt, es ist gedruckt! Nein, korrigiere, es wird gedruckt – kurz nach einer Bestellung. 😉

Druckwerk: http://www.amazon.de/Sechs-Niels-Gerhardt/dp/1477616888/

Digitalwerk: http://www.amazon.de/SECHS-Sonderaktion-bis-Juni-ebook/dp/B007T6VL74/