Und da isser, der Beitrag…

http://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/buchtipp-niels-gerhardt-clip

(Vorläufiges) Fazit: Und was hat es gebracht?

Die Antwort: Vom Spaß einmal abgesehen, natürlich auch Geld. Ich weiß nicht, ob ich exemplarisch dafür herhalten kann, dass man mit ebooks auf jeden Fall Geld verdienen kann. Was aber sicherlich konstatiert werden kann, ist, dass es machbar ist. Für den kleinen Markt in Deutschland, hat sich SECHS extrem gut geschlagen.

Ob ich das mit Separation wiederholen kann, wird sich zeigen. Bis zu seiner Fertigstellung ist die Anzahl verfügbarer Titel noch gewachsen und es wird sicherlich noch schwerer werden, sich einen Platz unter den TOP 100 zu sichern.

Nun warten wir mal ab, was der Fernsehbeitrag in SAT 1 bringt. Seit gestern ist SECHS zum Buchtip(p) auf SAT 1 anvanciert. Welche Auswirkungen der Link von der SAT 1 Website auf den Verkauf hat, kann ich nicht sagen. Nur soviel: Gestern wurden wieder über 300 Bücher verkauft. Heute geht es abwärts. Aber das ist nur eine Momentaufnahme und nichts, was mich wirklich interessiert.

Sobald die drei Monate Bindung an Amazon beendet sind, werde ich das Buch im Google-Shop (Google-Play) vermarkten und prinzipiell stünde mir auch der Weg zum gedruckten Buch offen. Soviel sei angedeutet.

… wie ich hörte …

… benötigt „Autor“ eine Website. Alsdann habe ich mich heute hingesetzt und eine gebastelt. Ist sie repräsentativ genug?

http://www.sechs-book.com/

Da wundert sich die Autorenseele …

.. eingedenk einiger kritischer Rezensionen. Natürlich, möchte man meinen! Wie denn auch anders! Nein – so einfach ist es dann doch nicht. Denn Kritik ist gut und wichtig, kann vorbehaltlos akzeptiert werden, ist vielleicht für das eigene Schreiben und Wirken wichtig, wenn es denn eine Kritik ist.

Nun haben auch mich negative Kritiken ereilt. „Da capo“ schreie ich jetzt nicht, das aber vor allem, weil ich sie nicht nachvollziehen kann.

Eine Rezensentin schreibt, sie habe sich das ebook im Rahmen der „Download-Aktion for free“ heruntergeladen und es nur bis zum zweiten Kapitel geschafft. Der Roman strotze nur so von Rechtschreibfehlern. Aber: Warum hat sie es sich dann heruntergeladen? Gut einsichtig, ist von Amazon eine Leseprobe bis einschließlich Kapitel vier eingestellt. Dazu mag man sich seinen Teil denken.

Eine andere Rezensentin findet die Geschichte hanebüchen und gibt an, es zu 90% gelesen zu haben. Dann konstatiert sie, dass sie das Ende vielleicht hätte lesen sollen und es möglicherweise besser geworden wäre. Das mag sein: Denn dann hätte sich ihr Kritikpunkt, es handele sich um eine „Geistergeschichte“, wohl erledigt. Vorausgesetzt natürlich, sie hätte das Ende verstanden. Dass ihr das Buch nicht gefallen hat, ist absolut okay. Wenn sie es vorher weglegt, nicht weniger okay. Aber eine Rezension abzugeben, ohne es ganz zu lesen, ist  schlicht schlechter Stil.

Die dritte schlechte Rezension finde ich nur insofern irritierend, als dass der Rezensent angibt das Buch gekauft zu haben. Ach? Und warum ist das Buch dann nicht als ein von Amazon bestätigter Kauf ausgewiesen? Es gibt zwei Antworten:

  • Es handelt sich um eine „Raubkopie“. Ich weiß, dass in einem Forum schon Raubkopien meines Buches kursieren.
  • Es handelt sich um eine negative Rezension, die von einer Person abgefasst oder in Auftrag gegeben worden ist, die das Buch bereits negativ rezensiert hat. Und nein, das ist keine Verschwörungstheorie, geboren aus verletzter Eitelkeit, sondern scheint Usus zu sein, sobald man einen gewissen Erfolg vorweisen kann. Das zieht Neider auf den Plan. Man nennt das auch Mobbing-Rezensionen.

Sei es wie es will. Mir ist wichtig, auch Kritik zu erhalten. Nur wünsche ich mir sachliche, faire Kritik. Nicht mehr, nicht weniger. Vor allem hoffe ich, dass sich meine Vermutungen, es könnte sich um andere Autoren handeln die einem den Erfolg neiden, nicht bewahrheiten!

… und gestern war SAT 1 dann da …

… und hat geschlagene fünf Stunden gedreht, mich zu SECHS, der Schreiberei, meiner Leidenschaft für die Musik und das Motorradfahren interviewt. Der Beitrag erscheint in ca. drei Wochen im Frühstücksfernsehen von SAT 1.

Eine Menge Technik wurde aufgefahren, ebenso wie eine Menge Fragen. Aber nicht nur das: Ich durfte Gitarre spielen und wurde auch auf dem Motorrad gefilmt. Herz, was willst Du mehr?

Der Interviewer war kein Geringerer als Peter Hetzel. Am Ende redeten wir noch ein bisschen Abseits der Kamera über SECHS und, als Literaturkritiker der er ist, habe ich auch Kritik einstecken müssen. Lehrreich.

Horch, wer klopft da an …

Zu viel sei an dieser Stelle noch nicht verraten, aber gesagt sei, dass sich Dinge anbahnen, die mich ziemlich überraschen. SECHS ist nicht unbemerkt geblieben …

Mehr in dieser Sache dann nächste Woche …